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Band 3: Der Dispositionseffekt - Vom merkwürdigen Charme der Verlierer (1999)

[Nicht verfügbar]

 

von F. Vossmann und M. Weber

 

Unter dem Dispositionseffekt versteht man die unter Anlegern verbreitete Tendenz, Gewinneraktien (also Aktien, die relativ zum Kaufpreis Kursgewinne erzielt haben) “zu früh” und Verliereraktien “zu spät” zu verkaufen. Der Vergleich “zu früh” respektive “zu spät” bezieht sich dabei auf Vorgaben der normativen Theorie des Anlegerverhaltens, die unter Berücksichtigung insbesondere der Renditeerwartung der Wertpapiere sowie steuerlicher Aspekte abgeleitet werden.

Zunächst geben wir einen Einblick in die empirische und experimentelle Evidenz für den Dispositionseffekt. Danach stellen wir mit der referenzpunktabhängigen Risikoeinstellung und dem Konzept mentaler Konten zwei wesentliche Erklärungsansätze des Behavioral Finance für das Phänomen vor. Abschließend diskutieren wir, welches geeignete Abwehrmechanismen gegen den Dispositionseffekt sind und wie sich der Dispositionseffekt in einem Mehr-Personen-Kontext auswirkt.

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Die Börse ist kein Roulette

Viele Anleger scheuen die Börse, weil sie ihnen wie ein gigantisches Roulette-Spiel vorkommt. In der Süddeutschen Zeitung nimmt Seniorprofessor Weber zu dieser Aussage Stellung und erklärt was für langfristige Geldanlage wichtig ist.

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Reich bleiben im Ruhestand

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet über die Entsparstrategien, die Dr. Philipp Schreiber und Seniorprofessor Martin Weber im 30. Behavioral Finance Band ausführlich dargestellt haben. Der Band ist über unseren Webshop bestellbar.

May 21, 2018

Das Geschlecht und die Risikoaversion

Frauen scheuen Finanzrisiko mehr als Männer - das ist eine zentrale Aussage einer Studie von Seniorprofessor Weber in Zusammenarbeit mit der ING-DiBa. Sowohl die Frankfurter Allgemeine Zeitung, als auch die Stuttgarter Zeitung und das Handelsblatt berichten darüber.

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