Pressestimmen
Professor Weber über aktives Management und Diversifikation.
Handelsblatt, 18.02.2012
Prof. Weber und weitere Finanzfachleute beantworten Fragen zu Riester, Rente und Altersvorsorge.
manager magazin, 20.12.2011
"Der Kernpunkt ist für mich,
dass man einsehen muss, dass die Zukunft
unsicher ist. (...) Wir haben uns mit diesem Finanzmarkt
ein Konstrukt erschaffen,
das wirklich zufällig ist."
Financial Times Deutschland, 03.12.2011
Gewinn werden abgegeben, Verluste werden laufen gelassen: "Ich bin sicher, dass letztlich noch immer menschliche Entscheidungen den Ausschlag geben", so Professor Weber.
Die Welt, 02.12.2011
Professor Weber im Gespräch mit "Die Welt" zum Thema Ruhe und Geduld bei der Geldanlage: "Denn den Markt auf Dauer zu schlagen, indem man hektisch verkauft und wieder zurückkauft, sei sowieso unmöglich, so das Credo des "Börsenpsychologen"."
Die Welt, 20.11.2011
Professor Weber zu Geldanlage in Krisenzeiten: "Zumindest bei soliden Börseninvestments gibt es eigentlich nur einen Grund zu verkaufen: wenn ich das Geld wirklich brauche."
Die Welt, 19.11.2011
Die FAS berichtet über die Verwendung des Risikotools bei der Konstruktion eines persönlichen Portfolios: "Je mehr Risiko Sie eingehen, desto höher können Sie verlieren - aber auch gewinnen. Dabei hilft das Risikotool der Universität Mannheim im Internet."
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 05.07.2011
Prof. Weber im Streitgespräch mit Jens Ehrhardt über die Anlageerfolge des aktiven Fondsmanagements: "Wir verfügen über weltweite Aktiendaten, bis zurück ins Jahr 1920. Wir können alle Strategien in den Computer füttern - und feststellen, dass auf Dauer nichts herauskommt".
Die Zeit, 16.06.2011
Unter der Titel "Fair Trade" wird Professor Weber zum Anlageverhalten und zu Investmentmöglichkeiten zitiert. "Erstens seien nur wenige Fondsmanager besser als der Markt, und zweitens nähmen sie dafür auch noch hohe Gebühren, die sie erst mal wieder einfahren müssten, bevor der Anleger überhaupt Geld verdiene."
brand eins, 01.03.2011
Das manager magazin berichtet über Anlagekonzepte die ihren Weg aus der Wissenschaft in die Praxis gefunden haben und dort erfolgreich agieren. Die Erkenntnisse der Behavioral Finance, die von Professor Weber mit ARERO umgesetzt wurden, werden hier thematisiert.
manager magazin, 30.12.2010
Professor Weber spricht mit dem Tagesspiegel über typische Fehler von Privatanlegern, die Kosten der Vermögensanlage und über gute und schlechte Beratung.
Der Tagesspiegel, 01.11.2010
Einfach besser: Focus Money thematisiert, dass Asset Allocation im Vergleich zu Stock Picking die wichtigere Entscheidung ist. In diesem Zusammenhang wird ARERO als gutes Beispiel genannt.
Focus Money Online, 20.10.2010
Die FAS berichtet anlässlich des Erreichens der 100-Mio-Euro-Marke über die Enstehungsgeschichte von Arero.
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 10.10.2010
So gewinnt der Kunde in der Bank - Die SZ berichtet über das Risikotool der Behavioral Finance Group.
Süddeutsche Zeitung, http://www.sueddeutsche.de/geld/bankberatung-ich-will-ihnen-ja-nichts-verkaufen-1.989504, 18.08.2010
Das Handelsblatt berichtet über die neuen Anlegerschutzgesetze und Probleme der Anleger bei der optimalen Entscheidung. "Er sollte zum Beispiel wissen, dass mehr Rendite nur mit mehr Risiko zu holen ist", so Martin Weber im Artikel. Das im Artikel angesprochene Programm zur Messung der Risikopräferenz finden Sie auf unserer Seite unter der Rubrik Risikotool.
Handelsblatt, 03.08.2010
Die Behavioral Finance Group der Universität Mannheim hat nun alle verfügbaren wissenschaftlichen Studien zum Thema Market Timing ausgewertet und in einem Literaturüberblick mit dem Titel "Market Timing - Kaufst Du heut' nicht, kaufst Du morgen" zusammengefasst. Die Ergebnisse sind ernüchternd.
Handelsblatt, Studien belegen: Prognosen taugen nur wenig, 11.02.2010
Der Frage sind Forscher der Universität Mannheim in einer aktuellen Studie nachgegangen. Das Ergebnis wird Analysten, Aktienstrategen und sonstigen Auguren missfallen. Denn angeblich kommt es überhaupt nicht darauf an, ob man ein Wertpapier heute der morgen kauft und auch nicht, wann man es wieder verkauft.
Handelsblatt, Alles Glückssache - oder warum Anleger immer falsch liegen, 04.02.2010
Rund einen Prozentpunkt Rendite kostet es sie nämlich, wenn sie sich zu stark an heimischen Werten festklammern, haben die Ökonomen am Mannheimer Lehrstuhl für Behavioral Finance von Professor Martin Weber ermittelt.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Ab ins Ausland, Anleger!, 26.01.2010
Anleger, die sich die Frage stellen, ob sie heute Aktien oder andere Wertpapiere kaufen oder besser noch warten sollen, kann das Forscherteam um den Mannheimer Betriebswirtschaftsprofessor Martin Weber beruhigen. Die Frage sei überflüssig. Niemand müsse sich über die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt des Wertpapierkaufs oder dem Wechsel von einer in eine andere Anlageform den Kopf zerbrechen.
Mannheimer Morgen, Aktienkauf bleibt Glückssache, 23.01.2010
Die Entwicklung der Börsenkurse kann niemand vorsehen. Viele Börsianer glauben trotzdem, durch geschicktes Kaufen und Verkaufen könnten sie eine Überrendite erzielen. Sie irren. Psychologische Faktoren durchkreuzen immer wieder das rationale Verhalten der Anleger.
Handelsblatt, Keiner schlägt den Markt, 26.12.2009
Börse kann so einfach sein: Im richtigen Moment billig kaufen, und dann wieder teuer verkaufen. Doch kann Market-Timing aus wissenschaftlicher Sicht überhaupt funktionieren? Ein Gespräch mit Professor Martin Weber von der Universität Mannheim.
Lyxor ETF Magazin, Geldanlage leicht gemacht, 12/2009
Was Gefühle anrichten können zeigte die Finanzkrise. Hat der Handwerksmeister überhaupt eine Chance beim Finanzmonopoly mitzuspielen oder gewinnt - wie beim Roulette - am Ende immer die Bank?
SWR 2, 29.09.2009
"Demut ist eine wichtige Eigenschaft für Anleger, gerade nach Investmenterfolgen", sagt Martin Weber, Professor für Bankwirtschaftslehre an der Uni Mannheim und Experte für Anlegerpsychologie.
Die Welt, 26.09.2009
Ist das Portfolio aus den verschiedenen Bausteinen einmal fertig, kann sich der Anleger entspannt zurücklehnen. "Danach muss bei passiven Portfolios nur noch in regelmäßigen Abständen überprüft werden, ob die Gewichtung der eigenen Lebenssituation und Risikobereitschaft entspricht".
Capital, 25.09.2009
"Am Finanzmarkt hat alles seinen Preis - höhere Renditechancen bedeuten höhere Risiken, und mehr Sicherheit bezahlt man
mit einer niedrigeren Verzinsung"
Süddeutsche Zeitung, 18.08.2009
Weil "Market-Timing" Blödsinn ist. Wenn man meint, dass man Aktien besitzen will, dann ist es egal, wann man einsteigt. Den besten Zeitpunkt, also bei Tiefständen kaufen und zu Höchstkursen verkaufen, erwischt sowieso niemand. Wenn das möglich wäre, wären wir alle reich.
Handelsblatt, 11.08.2009
Ethisches Verhalten kann man sogar von einem Anlageberater erwarten, meint Finanzexperte Martin Weber. Aber auch Anleger müssen an sich arbeiten. Sie sollten lernen, was ein Indexfonds ist - und dass man niemals glauben sollte, besser würfeln zu können als andere
Die Welt am Sonntag, 09.08.2009
Ein Mann, ein Buch, ein Fonds!
Forschen allein war BWL-Professor Martin Weber nicht genug - er schrieb einen Bestseller und schuf ein neues Finanzprodukt
Handelsblatt, 29.07.2009
Man muss, wenn man das Wort Sicherheit vernünftig in den Mund nimmt, immer sehen, dass ein Zusammenhang zwischen Rendite und Risiko ist. Wenn, was viele von uns auch wollen, wir mehr Rendite haben wollen, müssen wir auch bereit sein, mehr Risiko in Kauf zu nehmen, sonst passt es nicht zusammen.
Deutsche Welle, Studiogespräch mit Martin Weber, Juli 2009
In seinem "Kodex" zeigt er [...] auf, woran sich ein guter Berater erkennen lässt, welche Fragen er stellen muss, welche Daten er erheben sollte und wie er manipulieren kann.
Rheinpfalz, 17.06.2009
"Unverblümt kritisiert er (Martin Weber) die Marketingtricks der Finanzindustrie - und versucht die Anleger zu missionieren. Börsenprognosen hält er für Scharlatanerie"
Süddeutsche Zeitung, 08.06.2009
Unter dem Titel "Gute Sitten und optimale Entscheidungen" etwa hat der Mannheimer Professor für Finanzwirtschaft, Martin Weber, einen "Kodex zur Anlageberatung" entwickelt - auf wissenschaftlicher Basis, doch mit klaren Forderungen und Checklisten. "Der Kodex soll verhindern, dass für schlechte Beratung bezahlt wird und dass Produkte verkauft werden, die der Bank mehr als dem Anleger dienen", sagt Weber.
Der Tagesspiegel, 04.06.2009
"Der Mensch baut zu seinen Entscheidungen eine enge Bindung auf und gesteht sich Fehlentscheidungen nur höchst ungern ein."
Handelsblatt, 03.06.2009
"Allzu oft dient die Beratung nicht den Interessen des Anlegers"
Süddeutsche Zeitung, 29.05.2009
Vertrauen Sie niemandem der sagt, er habe eine Methode gefunden, um den Markt zu schlagen.
private wealth - Vermögen, Wohlstand, Werte (Herft 1, März 2009), Artikel ""Prognosen sind reine Show-Veranstaltungen", März 2009
Wer sein Geld erfolgreich vermehren will, braucht weder Bankprognosen noch Analystentipps. Ganz ohne Regeln geht es aber nicht. [...] Eine breite Streuung der Geldanlage senkt das Risiko erheblich. Wichtig sei dabei nicht nur die Aufteilung auf verschiedene Anlagearten wie Aktien, Anleihen, Rohstoffe und Immobilien, sondern auch die geografische Streuung auf dem Globus. "Wer nur auf dem deutschen Markt investiert, begeht einen schweren Fehler", sagt Weber.
Der Tagesspiegel, Artikel "Einfach investieren" von Veronika Csizi , 05.02.2009
Die Leute wollen Wahrsager sehen, Gurus - Sie sollten auf deren Prognosen nichts geben.
Treffpunkt 1/09 bzw. ON TOP 1/09, Artikel "Die Börse muss man aushalten können", Januar 2009
Die Frankfurter Rundschau berichtet unter dem Titel Neuer Weltfonds vom Finanz-Professor.
Frankfurter Rundschau, 23.10.2008
Für Anleger ist jetzt ein guter Zeitpunkt, wieder einzusteigen. Nicht kurzfristig in einzelne Aktien, aber breit gestreut und für einen langen Zeitraum. Mit Aktien macht man langfristig keine Verluste. Aktien sind eine Beteiligung am Unternehmertum dieser Welt. So wie es den Unternehmen irgendwann wieder besser gehen wird, so werden auch die Aktien zulegen.
Handelsblatt, 14.10.2008
Borgsen und Glaser ("Diversifikationseffekte durch Small und Mid Caps?" 20.Feb. 2005) schreiben: "Basierend auf einer empirischen Untersuchung der Large, Small und Mid Cap Aktien Indizes, fanden wir heraus, dass die Small Caps nur sehr geringe Korrelationen aufweisen. Nicht nur zu den Large Caps, sondern auch untereinander."
Finanznachrichten , 29.08.2008
Bei Behavioral Finance geht es also um die Psychologie der Anleger. Wie kommen Entscheidungen zu Stande? Welche Fehler werden immer wieder gemacht? Behavioral Finance ist dabei keineswegs als Gegensatz zur modernen Finanztheorie zu sehen - sondern als Erweiterung, um neue Phänomene mit Hilfe der Psychologie zu erklären.
Mannheimer Morgen, 27.08.2008
Anleger sollten aber nur wenige Einzelaktien kaufen. Stattdessen empfehle ich, Aktienfonds oder Indexfonds zu kaufen. Einzelwerte sollten sie dann höchstens als kleine Wette obendrauf hinzunehmen. So ist noch ein bisschen Spaß dabei. Vielleicht hat man zufällig im Urlaub einen Mitarbeiter eines Unternehmens getroffen, der erzählt, wie gut es bei denen gerade läuft. Wenn man dann ein paar dieser Aktien kauft, ist das in Ordnung. Ein gutes Portfolio sollte aber viele verschiedene Anlagemöglichkeiten nutzen. Aktien und Aktienfonds sind nur ein Teil. Rentenpapiere, Festgeldkonten oder Sparbriefe gehören dazu, unter Umständen auch Immobilien.
Handelsblatt, 07.07.2008
Als Aktionär von BMW gehört mir vielleicht die Tür für das Vorstandsklo, das ist doch schon was!
Süddeutsche Zeitung, 26.06.2008
Weniger dramatisch sieht Kapitalmarktexperte Martin Weber von der Universität Mannheim die Entwicklung. "Dass Leute weniger direkt in Aktien investieren, sondern mehr in Fonds- und Indexprodukte, ist sogar positiv zu bewerten", so Weber.
Süddeutsche Zeitung, 17.01.2007
Martin Weber, Professor für Banklehre der Uni Mannheim, erklärt den Hang zu den Extremen in der Geldanlage mit der Börsenpsychologie: "Anleger plagen irrationale Verlustängste, wenn es um die klassische Aktienanlage geht. Sie überschätzen aber auch, wie wir in Studien herausgefunden haben, intuitiv die Chancen eines Garantiefonds oder Garantiezertifikats." Berücksichtigt man Steuern und Inflation, blieb Anlegern oft nur eine schwarze Null.
Handelsblatt, Nr. 011, S. 25, 16.01.2007
ZEIT: Zertifikate sind nicht die besseren Fonds? Weber: Nein. Mit Zertifikaten kann man nicht einfacher reich werden. Mein Rat lautet deshalb: Keep it simple. Investiere in einfache Produkte.
Die Zeit, 04.01.2007
"Die Investoren sind zu selbstsicher", sagt Martin Weber, Professor an der Universität Mannheim. "Sie überschätzen notorisch ihre Fähigkeiten." Erst recht, wenn eine Aktie aus dem eigenen Depot besonders gut läuft. So mancher redet sich dann ein, Kurse vorhersagen zu können oder ein bestimmtes Erfolgssystem zu kennen. Der Absturz ist schon programmiert.
Zeit online, 14.11.2006
Auf dem deutschen Aktienmarkt haben seit 1973 die Gewinneraktien der abgelaufenen sechs Monate im folgenden Jahr um durchschnittlich 12,4 Prozent besser abgeschnitten als die Verliereraktien des zu Ende gegangenen Halbjahrs, wie Untersuchungen der Universität Mannheim ergaben. Weber von der Uni Mannheim empfiehlt eine Doppelstrategie: die Gewinner ins Portfolio nehmen, die Verlierer dagegen auf Termin verkaufen. "Wenn ich 50 Millionen Euro hätte, würde ich das sofort machen", sagt er.
Handelsblatt, 14.09.2006
Wie macht sich diese Selbstüberschätzung bemerkbar? Weber: Die wirklichen Risiken werden vernachlässigt. Ob ich als Anleger Bayer- oder BASF-Aktien kaufe, ist doch irrelevant. Die wirklichen Risiken liegen ganz woanders. Was passiert mit mir, wenn ich durch einen Unfall oder eine Krankheit meine Arbeitskraft verliere und ich keine Berufsunfähigkeitsversicherung hab.
Süddeutsche Zeitung , 01.08.2006
Warum sollte dann nicht das Ausscheiden der heimischen Nationalmannschaft bei einer Fußball-Weltmeisterschaft Folgen für die Aktienkurse haben, zumal es ein ganzes Volk in eine Depression stürzen kann? Ein Zusammenhang sei also plausibel, finden die Autoren. ... Fachleute wie zum Beispiel Markus Glaser, Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bankbetriebslehre der Universität Mannheim, kreiden solchen Studien allerdings an, dass sie nur das Resultat eines so genannten "Data Mining" wären: Man rechnet einfach so viele Daten so lange hin und her bis man einen Zusammenhang findet - und schon beeinflusst zum Beispiel das Wetter die Aktienkurse im S-Dax. Außerdem seien an den Börsen weltweit heute vorwiegend internationale Investoren und große Fonds engagiert. "Und denen ist das Abschneiden der heimischen Nationalmannschaft doch eigentlich schnuppe", hat Glaser so seine Zweifel an der Studie. "Ich würde daher niemand ernsthaft raten, auf eine entsprechende Entwicklung zu wetten".
Mannheimer Morgen , 10.06.2006
Die Tatsache, dass Investoren im Januar Anteile an offenen Immobilienfonds in Höhe von 4,2 Milliarden Euro zurückgaben, dürfte einigen Verantwortlichen Sorgenfalten auf die Stirn treiben. Etwa 300 000 Anleger sind an dem Fonds beteiligt. "Es lässt sich kaum vorhersagen, wie die reagieren", sagt Markus Glaser, der an der Universität Mannheim das Verhalten von Investoren erforscht. Eine solche Situation habe es in der Finanzwelt noch nicht gegeben.
Süddeutsche Zeitung , 22.02.2006
Eine generell zu geringe Diversifikationsbreite und die Vernachlässigung von Korrelationen zählen zu den größten Fehlern der Anleger, erklärte Dr. Glaser von der Universität Mannheim. "Untersuchungen haben ergeben, dass Anleger sich bei der Kaufentscheidung oft an den in der Vergangenheit erzielten Kursen orientieren, zu häufig und zum falschen Zeitpunkt umschichten und meist schlecht international diversifiziert sind." Auch würden extreme Korrelations-Risiken nicht als solche wahrgenommen.
Fonds Professionell Online , 30.01.2006
Was wäre gewesen, wenn man die Investoren gefragt hätte, wie stark der Dax bis zum Jahresende steigen würde? Hätten sie ebenfalls einen Anstieg um 60 Prozent erwartet? der Mannheimer Finance-Professor Martin Weber und seine Co-Autoren Markus Glaser und Thomas Langer sind sich ziemlich sicher, dass ein kleinerer Wert herausgekommen wäre.
Handelsblatt , 19.12.2005
Finanzmarkt-Psychologe der ersten Stunde. Der Mannheimer BWL-Professor Martin Weber forschte schon über "Behavioral Finance", bevor es diesen Begriff überhaupt gab
Handelsblatt , 19.12.2005
"Auf Nummer sicher gehen heißt Indexinvestments nehmen", sagt der auf psychologisch fundierte Kapitalmarktforschung spezialisierte Mannheimer Professor Martin Weber
Manager Magazin , 16.12.2005
Denn in der Realität handeln Privatanleger oft umgekehrt. Sie neigen dazu Gewinne zu früh und Verluste zu spät zu realisieren. "Kauf und Verkauf sind psychologisch nicht das Gleiche", sagt Martin Weber, Professor für Finanzwirtschaft und Leiter der Behavioral Finance Group an der Universität Mannheim.
Die Zeit, 27.10.2005
"Anleger schreiben einen Erfolg meist fälschlicherweise ihren eigenen Fähigkeiten zu", betont der Mannheimer Professor Martin Weber, "Verluste werden eher ausgeblendet, während man von Gewinnen auf sein gutes Einschätzungsvermögen schliesst."
FACTS , 27.10.2005
Auch Martin Weber, der sich am Lehrstuhl für Finanzwirtschaft an der Uni Mannheim seit Jahren mit den Phänomenen des Anlegerverhaltens beschäftigt, ist von der mangelnden Risikostreuung mehr oder weniger entsetzt. "Dabei zeigte die finanzwirtschaftliche Forschung schon vor 30 Jahren theoretisch wie empirisch, daß sich zwar schon eine Streuung der Anlage auf verschiedene heimische Aktien vorteilhaft auf das Risiko des gesamten Aktienportfolios auswirkt, daß aber eine internationale Diversifikation das Risiko noch weit mehr abfedert", so der Uni-Professor. Soll heißen: Jedes Aktienportfolio sollte Werte aus mehreren Ländern und mehreren Branchen enthalten.
EURO am Sonntag , 16.10.2005
"Herr Weber, was sind die schlimmsten Fehler, die Anlegern bei der Geldanlage unterlaufen?" "Anleger sind oft zu risikofreudig, glauben, dass sie durch Stockpicking den Markt schlagen können, diversifizieren ihre Geldanlage zu wenig und handeln zu häufig.
Handelsblatt , 05.10.2005
"Anleger orientieren sich immer an den Renditen der Vergangenheit", hat Markus Glaser, Finanzwissenschaftler an der Universität Mannheim, beobachtet.
Süddeutsche Zeitung , 27.08.2005
WERTPAPIER: Setzen clevere Anleger also lieber auf Fonds? Weber: Nicht unbedingt. Auch Fondsmanager können naturgemäß nicht alle besser sein als der Markt.
WERTPAPIER , 01.07.2005
Anleger haben ein Informationsproblem - es gibt zu viel davon. Komplett verarbeiten kann den Nachrichtenfluss kein Mensch mehr. Also werden die Aktien gekauft, die man kennt oder die gerade durch Schlagzeilen auffallen. Die Folge laut Behavioral-Finance-Forscher Glaser: Im durchschnittlichen Depot sind zu wenig unterschiedliche Aktien enthalten, die zudem oft aus einigen wenigen Wirtschaftszweigen und von heimischen Unternehmen stammen.
Tagesspiegel , 30.06.2005
Wissenschaftler der Universität Mannheim haben das Anlageverhalten von Online-Kunden untersucht, mit eindeutigem Ergebnis: Immerhin 51 Prozent aller Transaktionen entfallen auf Aktien aus dem Inland.
Frankfurter Allgemeine Zeitung , 08.06.2005
Markus Glaser und Martin Weber von der Behavioral Finance Group der Universität Mannheim haben gerade erst nachgewiesen, dass vor allem Anleger, die sich überschätzen, mehr handeln als ihren Portfolios gut tut. "Ihre Entscheidungen sind gar nicht einmal schlechter als die anderer Anleger. Aber durch die Transaktionskosten verlieren sie einiges an Rendite", erklärt Glaser.
DER FONDS , 01.06.2005
Inzwischen beschäftigen sich auch im deutschsprachigen Raum einige Wissenschaftler mit dem Thema. Zum Beispiel Markus Glaser von der Mannheim Business School.
Fonds Professionell , 05.04.2005
Eine aktuelle Studie der Universität Mannheim zeigt: Die Beimischung von Nebenwerten in Large-Cap-Portfolios reduziert das Risiko.
portfolio international , 01.04.2005
"Diversifizieren ist sinnvoll, das weiß jeder auch intuitiv", sagt Markus Glaser von der Uni Mannheim.
Frankfurt Allgemeine Sonntagszeitung , 06.03.2005
"Eine Beimischung von Small Caps beschert Anlegern sowohl in der Hausse als auch in der Baisse eine bessere Performance", erklärt Markus Glaser, Autor der Studie.
Berliner Morgenpost , 01.03.2005
Ein weiteres Argument liefert eine aktuelle Studie der Universität Mannheim. Darin haben Finanzwissenschaftler nachgewiesen, daß sich kleine Aktien wegen ihrer relativen Unabhängigkeit von Blue-Chip-Börsentrends, vorzüglich eignen, um das Chance/Risiko-Verhältnis eines Portfolios zu optimieren.
Die Welt , 01.03.2005
Professor Martin Weber, Leiter der Behavioral Finance Group, also der Anlegerpsychologie, an der Universität Mannheim, hat alle europäischen Aktienindizes über einen Zeitraum von zehn Jahren untersucht.
EURO am Sonntag , 27.02.2005
Etwas relativierend weist Markus Glaser von der Uni Mannheim zunächst zwar darauf hin, daß sich die These, daß Aktien von Unternehmen mit geringer Marktkapitalisierung generell eine profitablere Anlagemöglichkeit als Aktien großer Unternehmen darstellen, nicht halten läßt.
www.faz.net , 24.02.2005
"Our study shows that when you mix in small and mid caps the risk and the return structure of a portfolio improves," Glaser said in an interview. "Return on equity of large caps is affected by Europe-wide factors. The return of small and mid caps is affected by country specific or even stock specific factors."
Bloomberg New York , 21.02.2005
In den weniger auffälligen Alpen der kleinen und mittelgroßen Werte haben die Börsianer längst Höhen erreicht, die die DAX-Gipfel weit hinter sich lassen. Und das bei geringerem Risiko, wie die Universität Mannheim jetzt in einer Studie festgestellt hat.
Stuttgarter Zeitung , 21.02.2005
Aktien kleiner und mittlerer Gesellschaften eignen sich als Depotbeimischung zur Streuung des Risikos mehr als die der großen Werte, der so genannten Blue Chips. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Professor Martin Weber, Lehrstuhlinhaber für Finanzwirtschaft an der Uni Mannheim.
Handelsblatt , 21.02.2005
Doch diese Zahlen dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, daß Aktien kleinerer Unternehmen mittlerweile recht teuer geworden sind. "Der sogenannte Größen-Effekt, der den Umstand bezeichnet, daß die Aktien solcher Unternehmen eine höhere Rendite abwerfen als die Aktien großer Unternehmen, hat sich deutlich abgeschwächt", sagt Markus Glaser von der Universität Mannheim. Zusammen mit seiner Kollegin Sina Borgsen und Martin Weber, Professor für Finanzwirtschaft an der Universität Mannheim, hat er die Rentabilität einer Investition in Unternehmen mit mittlerer und geringer Marktkapitalisierung untersucht.
Frankfurter Allgemeine Zeitung , 19.02.2005
In der unter der Leitung von Professor Dr. Martin Weber erstellten Studie wurde das Rendite/Risiko-Verhältnis europäischer Aktienindizes in den Jahren von 1994 bis 2003 untersucht.
Börsen-Zeitung , 19.02.2005
Die Mischung von großen mit kleineren und mittleren Unternehmen steigert die Rendite und senkt das Risiko eines Portfolios. Das gilt in Aufwärts- wie in Abwärtstrends, ergab eine Studie der Universität Mannheim.
DER FONDS , 18.02.2005
Markus Glaser von der Behavioral Finance Group der Universität Mannheim hat eine dieser Studien ausgewertet. ... "Die meisten Online-Broker-Kunden halten Anlageerfolg für berechenbar und glauben anhand von Informationen fundierte Entscheidungen zu treffen. Viele überschätzen sich dabei."
Börse Online, 27.01. - 03.02.2005
Die Anleger hofften oft durch die Auswahl weniger chancenreicher Einzelaktien das schnelle Geld zu machen, erklärt Markus Glaser, einer der Autoren der Studie.
Mannheimer Morgen , 25.01.2005
"Die Anleger stecken in der Psychofalle", sagt der Mannheimer Uni-Professor Martin Weber.
EURO am Sonntag , 13.11.2004
Besonders Deutschlandfonds haben mit Mittelabflüssen zu kämpfen. Nach schwächeren Renditen stoßen Anleger ihre Anteile ab. Ein typisches Verhalten, urteilt Markus Glaser von der Universität Mannheim: "Investoren orientieren sich an der Rendite, die ein Fonds in der Vergangenheit erwirtschaftet hat."
Süddeutsche Zeitung , 03.11.2004
Anleger machen immer wieder die gleichen Fehler: Sie setzen zu stark auf Deutschland, schließlich glauben sie, sich hier auszukennen. Sie halten an einer Anlageklasse fest, die als besonders aussichtsreich gilt - und vernachlässigen alle anderen. Sie hoffen, mit der Auswahl chancenreicher Einzelaktien das schnelle Geld zu machen, und konzentrieren sich dabei auf wenige Titel. "Falsch", sagt Martin Weber. Der Finanzwirtschaftler von der Uni Mannheim hat das Anlageverhalten der Kunden von Discount-Brokern untersucht. Trauriges Ergebnis: "Privatanleger erzielen im Durchschnitt eine schlechtere Rendite als der Markt", sagt der Professor. "Dabei gehen sie häufig ein großes Risiko ein."
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung , 03.10.2004
Privatanleger, die ihre Aktienportfolios selbst managen, erwirtschaften eine geringere Rendite als der Marktdurchschnitt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die das Anlageverhalten von Discount-Broker-Kunden untersucht hat. Nach Angaben der Autoren Markus Glaser und Martin Weber vom Lehrstuhl für Bankbetriebslehre an der Universität Mannheim machen Kunden dieser Institute teilweise fundamentale Fehler bei der Zusammenstellung ihres Aktienportfolios.
Süddeutsche Zeitung , 02.10.2004
Spekulieren bringt auf Dauer keinen Erfolg – dieser Ansicht ist Prof. Dr. Martin Weber, der Sparern deshalb rät, ihr Vermögen breit zu streuen und Aktienbestände nicht so oft umzuschichten.
FondsMagazin , 01.10.2004
In einem neuen Forschungsbericht versuchen Professor Martin Weber und Doktor Markus Glaser, die sich an der Universität Mannheim dem Thema Behavioral Finance widmen, Antworten darauf zu geben, wie Anleger Fehler vermeiden und erfolgreicher an der Börse agieren können.
www.faz.net , 24.09.2004
"Börse ist mehr Zufall, als man glaubt" - Prof. Martin Weber und Dr. Markus Glaser über neue Erkenntnisse der Verhaltenswissenschaft, anomale Börsenreaktionen, Irrtümer der Anleger und Tricks der Marketingstrategen.
Börse Online , 22.07. - 29.07.2004
"Wir haben kürzlich das Handelsvolumen von mehr als 3000 Online-Bank-Kunden untersucht und einigen anschließend Fragebogen geschickt. Dabei hat sich gezeigt: Leute, die glauben, an der Börse überdurchschnittlich erfolgreich zu sein, handeln mehr", sagt Professor Weber.
newinvestor , 14.06.2004
"Investoren sind zu selbstsicher", sagt Martin Weber, Professor an der Uni Mannheim. "Sie überschätzen notorisch ihre Fähigkeiten als Investoren." ... Weber und sein Mitarbeiter Markus Glaser haben in einer Studie gezeigt, daß Anleger, die sich überdurchschnittliche Investmentfähigkeiten zuschreiben, auch tatsächlich mehr handeln - mit bescheidenem Ergebnis.
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung , 25.04.2004
"Dass Sie mit einer Cost-Average-Strategie geringere Durchschnittskosten haben, ist richtig, doch daraus folgt noch nicht, dass Sie damit auch eine höhere Rendite erzielen - die durchschnittlichen Kosten sind nicht die relevante Größe", sagt Thomas Langer von der Universität Mannheim.
Frankfurter Allgemeine Zeitung , 06.04.2004
Zum Lehrstuhl gehört die Behavioral Finance Group - ein Team von Rund zehn Forschern, die sich intensiv unter der Leitung von Weber mit der neuen Lehrebefassen. Einer der Hauptakteure ist Dr. Markus Glaser, 28 Jahre und Habilitand an Webers Lehrstuhl.
BestLife , 02/2004
Für Anleger sind vor allem die im Vergleich zu aktiv verwalteten Produkten niedrigeren Gebühren von ETF [Exchange Traded Funds] attraktiv. ... [Diese sind mehr als ein Prozentpunkt niedriger,] "als Anbieter im Durchschnitt für aktiv gemanagte Fonds verlangen", sagt Markus Nöth vom Lehrstuhl für Bankbetriebslehre an der Universität Mannheim.
Süddeutsche Zeitung , 29.01.2004
Nach einer Schätzung der Universität Mannheim müssen mehr als die Hälfte der Mittelständler damit rechnen, künftig mehr [Kreditzinsen] als der Durchschnitt zu zahlen. Nur für 20 Prozent wir es billiger. Die Abschläge liegen bei bis zu 0,6 Prozentpunkten, die Aufschläge bei bis zu 5,5.
Financial Times Deutschland , 29.01.2004
"Ich halte es für falsch, mit dem Cost-Average-Effekt zusätzliche Wertsteigerungen zu versprechen", sagt resümiert deshalb der Wissenschaftler [Thomas Langer]
WERTPAPIER , 25/2003
Wichtiger Grund für die unterschiedliche Wirkung der Wellenreiter-Strategie ist nach Überzeugung der Wissenschaftler die unterschiedliche Aufmerksamkeit, mit der Unternehmen beobachtet werden. "Es ist plausibel, dass Informationen über kleine und mittlere Unternehmen langsamer zu den Investoren durchdringen als etwa Nachrichten über einen DAX-Konzern", so Börsenpsychologe Weber.
finanzen.net , 14.09.2003
Dass es sich bei langfristigen Investments lohnen dürfte, nicht der Massenmeinung zu folgen, belegen auch wissenschaftliche Untersuchungen. Professor Dr. Martin Weber und Diplom-Volkswirt Markus Glaser gehören zur Behavioral Finance Group an der Universität Mannheim und haben an Studien zur Momentum- und Value-Betrachtung mitgearbeitet.
portfolio international , 01.09.2003
Doch die Wissenschaftler der Behavioural Finance Group der Uni Mannheim sind sich sicher: Einen wirklichen Billigkauf tätigen nur die wenigsten. In vielen Auktionsverfahren werde regelmäßig zu hoch geboten, lautet das Fazit ihrer aktuellen Studie.
Die Welt , 19.07.2003
Dr. Thomas Langer und Prof. Martin Weber vom Lehrstuhl für Bankbetriebslehre der Universität Mannheim haben sich die beliebte Theorie einmal näher angeschaut und sind zu einem interessanten Ergebnis gekommen: 'Der Cost-Average-Effekt ist ein Mythos.'
Landwirtschaftliches Wochenblatt , 29/2003
Der Cost-Average-Effekt wird im mathematischen Sinne von niemandem bestritten, doch Wissenschaftler der Universität Mannheim kritisieren, dass der breiten Öffentlichkeit ein Renditevorteil suggeriert wird.
Süddeutsche Zeitung , 31.05.2003
Börsen-Zeitung: "Sie raten also von Sparplänen mit konstanten Anlagebeträgen ab?" Thomas Langer: "Nein! Solche Sparpläne können aus einer Vielzahl von Gründen Sinn machen. Sie dienen beispielsweise der Selbstdisziplinierung von Anlegern, die womöglich weniger sparen würden, wenn es die bequemen Sparpläne nicht gäbe. Ich halte es aber für falsch, mit dem Cost-Average-Effekt eine zusätzliche Wertsteigerung zu versprechen. Außerdem werden aus dem gängigen Cost-Average-Argument bisweilen falsche Schlüsse gezogen, etwa dass der Anleger umso mehr profitiert, je volatiler der Preis eines Anteilswerts ist. Dies könnte dazu verleiten, bei Sparplänen auf Diversifikation bewusst zu verzichten, um die Rendite zu erhöhen. Das wäre aber ein fataler Fehler, ...."
Börsen-Zeitung , 31.05.2003
So fanden die Forscher unter Leitung von Prof. Dr. Martin Weber ... unter anderem heraus, dass die meisten Anleger ... an verlustbringenden Aktien viel zu lange festhalten.
Handelsblatt , 28.05.2003
Die neusten Untersuchungen kommen aus der Universität Mannheim, wo Prof. Martin Weber und Thomas Langer den "Cost-Average-Effekt" als "Mythos" entlarven.
Handelsblatt , 16.05.2003
Der Cost-Average-Effekt ist ein Mythos, sagen Dr. Thomas Langer und Professor Dr. Martin Weber von der Behavioral-Finance-Group der Universität Mannheim. ..... Anleger sollten keinesfalls auf die Idee kommen, auf eine breite Streuung ihres Portfolios zu verzichten oder sogar in besonders volatile Fonds zu investieren.
DER FONDS , 07.05.2003
Ausgangspunkt [der Behavioral Finance] seien bestimmte experimentell festgestellte Verhaltensgrundmuster, mit denen Menschen immer wieder Risikosituationen begegnen, so Martin Weber, Professor für Finanzwirtschaft an der Universität Mannheim und Experte für Behavioral Finance.
taz , 05.05.2003
... Jeder Anleger erkennt wieder, dass eine hohe erwartete Rendite am Aktienmarkt immer mit einem hohen Risiko einhergeht. ...
Mannheimer Morgen, Markus Glaser, Doktorand am Lehrstuhl für Bankbetriebslehre der Uni Mannheim, 15.08.2002
Martin Weber, professor of banking and finance at Mannheim University in Mannheim, Germany, and another member of the think tank, says the market`s downturn is snowballing. But like others at the think tank, he uses the discipline of psychology to explain it: He says people are exhibiting a behavior pattern called a "bad regime", which is established by mutual reinforcement of negative feelings.
Translation: "You are in a bad mood about the markets, and you look at other people who have bad beliefs and the feeling cascades, " Dr. Weber says.
Wallstreet Journal, Vol XX, Nr. 101, p.1 & continued on p.11, 27.06.2002
Rückenwind erhält die Momentum-Strategie durch eine Untersuchung der beiden Mannheimer Wissenschaftler Heiko Zuchel und Martin Weber für den deutschen Aktienmarkt von 1973 bis 1997.
Handelsblatt, 11.01.2002
Overconfidence nennen Börsenpsychologen den trügerischen Glauben vieler Aktionäre, besser zu sein als der große Rest. "Sie werden übermütig und verpassen den richtigen Zeitpunkt zum Aussteigen",sagt Martin Weber, Professor für Finanzwirtschaft an der Universität Mannheim.
Die Zeit, 03.01.2002
Welche Rolle hat denn die Psychologie in der zurückliegenden Spekulationsblase gespielt?"
Martin Weber: "Die Kurse sind gestiegen, wer Erfolg hatte, hat das seinen Bekannten erzählt und damit weitere Anleger angesteckt. ... Das Herdenverhalten, das wir beobachtet haben, kann aber auch rationale Ursachen haben: Selbst wenn Sie wissen, dass die Kurse überhöht sind, kaufen Sie weiter, solange Sie glauben, dass es weiter gehen wird. Dann kommt es nur darauf an, dass Sie rechtzeitig aussteigen - auch hier überschätzen sich viele Anleger.
Frankfuter Allgemeine Sonntagszeitung, 04.11.2001
Eine psychologische Erklärung für das Ausmaß der Kursverluste liefert Weber jedoch auch: Untersuchungen haben seiner Aussage nach gezeigt, dass Anleger bei neuen Informationen dazu neigen, diese zu stark überzugewichten: "Das führt zu einer Überreaktion." Dass Anleger unter solchen Umständen eher aus risikobehafteten Anlagen aussteigen, begründet Weber mit Unsicherheiten bei der Lageeinschätzung und stützt sich dabei auf die Theorie: Menschen neigen - vereinfacht ausgedrückt - zum Ausstieg aus Situationen, in denen sie sich bei der Einschätzung von Wahrscheinlichkeiten nicht kompetent fühlen. Auf eine solch außergewöhnliche Katastrophe könnte also eine Flucht in sichere Häfen folgen. Solche Reaktionen werden jedoch schon bald kritisch hinterfragt, glaubt Weber.
Handelsblatt, 13.09.2001
Um sich Fehlgriffe beim Aktienkauf nicht eingestehen zu müssen, rührten viele Anleger ihre Verlustpositionen auch bei noch so schlechten Zukunftsaussichten nicht an, anstatt das Depot umzuschichten. "Sie geben sich der Illusion hin, bis zum Verkauf ja nur Buchverluste zu haben." Doch: Aktien, die 90 Prozent verloren haben - am Neuen Markt keine Seltenheit - müssten an neun Handelstagen je 30 Prozent zulegen, um wieder den Ausgangspreis zu erreichen. "Andererseits sind auch 90 Prozent Kursverlust keine Gewähr dafür, dass sich der Preis nicht noch einmal halbieren könnte", ergänzt Martin Weber von der Uni Mannheim, ... Experte für Behavioral Finance.
Welt am Sonntag, 09.09.2001
Anleger [analysieren] ihre eigenen Investments kaum nüchtern-sachlich ... , sagt Professor Weber. Besonders schwierig sei der Umgang mit Verlusten, die auf Grund persönlicher Fehlentscheidungen entstehen.
Handelsblatt, 09.08.2001
Es lohnt sich immer dann, mit der Herde zu gehen, wenn neue fundamentale Informationen auf den Markt kommen, die den Kurs eines Wertpapiers korrigieren, meinen die Autoren der Studie Markus Nöth und Martin Weber. ... Das können etwa Insolvenzen und Gewinnwarnungen sein, oder bei Anleihen etwa, dass sich die Zahlungsfähigkeit von Ländern deutlich verschlechtert haben.
Welt am Sonntag, 20.05.2001
Eine Möglichkeit, mit System mehr herauszuholen, sind Value Strategien. ... "Der Vorteil für den Anleger besteht darin, dass er anhand objektiver, nachvollziehbarer Kriterien die Aktienauswahl treffen und überprüfen kann", sagt Markus Glaser von der Behavioral Finance Group der Universität Mannheim.
GELDidee, 05/2001
"Viele Analysten unterliegen dem Herdentrieb", warnt Martin Weber von der Uni Mannheim.
Euro am Sonntag, 18.03.2001
Langfristig können Anleger damit Geld verdienen - allerding keine Traumrenditen. ... Das haben Diplom-Volkswirt Markus Glaser und Martin Weber, Professor für Bankbetriebslehre an der Uni Mannheim herausgefunden.
Handelsblatt, 16./17. März 2001
Warum Substanzaktien langfristig besser abschneiden als Wachstumswerte, dafür gibt es inzwischen verschiedene Erklärungsansätze. ... Professor Martin Weber von der Universität Mannheim erklärt die unterschiedliche Wertschätzung wie folgt: ...
FAZ.net, 15.03.2001
Die Arbeitsgruppe um Professor Martin Weber hat Strategien untersucht, die das 'naive' Verhalten von Anlegern ausnutzen. Besonders interessant sind in diesem Zusammemnhang die so genannten Value-Strategien.
Euro am Sonntag, 11.03.2001
Warum die Value-Aktien ein Comeback erleben, erklären die Mannheimer Wissenschaftler auch mit Theorien aus der Behavioral Finance.
Welt am Sonntag, 04.03.2001
... langfristig sind relativ simple Value-Strategien klar erfolgreicher als die Hatz auf Wachstumsaktien", fasst Markus Glaser von der Behavioral Finance Group an der Unversität Mannheim die Ergebnisse der jüngsten Studie seines Fachbereiches zusammen.
Die Welt, 02.02.2001
Die Wissenschafter leiten ... Anlagestrategien ab und nutzen die Erkenntnisse der Psychologie dabei. Ein einfaches Beispiel dafür sei die 'Value-Strategie', sagt Markus Glaser, Assistent bei Professor Weber.
Oberösterreichische Nachrichten, 24.01.2001
In Ihrer Studie nennen Glaser und Weber ihre Anlageempfehlung die 'Value-Strategie', weil sie sich auf 'Value-Aktien' konzentriert. Diese unterbewerteten Titel identifizieren sie durch Kennziffern, die fundamentale Firmendaten wie Cash-Flow zum Aktienkurs ins Verhältnis setzen. 'Die Value-Regel ist eine langfristige mechanische Strategie, bei der sich Investoren an eine feste Regel halten und damit irrationale Verhaltensmuster ausblenden', sagt Glaser. Käufer von Wachstumswerten schrieben vergangene Gewinnzuwächse und starke Kurssteigerungen zu weit in die Zukunft fort. Diese Reaktion habe eine Überbewertung der Papiere zur Folge, die langfristig korrigiert würde, sagen die Autoren.
Financial Times Deutschland, 15.01.2001
Die neue Forschungsrichtung des Behavioral Finance greift Erkenntnisse aus der Psychologie auf, um das Anlegerverhalten und andere Phänomene in den Kapitalmärkten zu erklären. ... Die Behavioral Finance Group besteht aus Mitarbeitern des Lehrstuhls für ABWL, Finanzwirtschaft, insbesondere Bankbetriebslehre, und des Instituts für Investmentbanking der Universität Mannheim. ... Zielgruppe für diese Forschungsergebnisse sind sowohl Händler, Investmentbanker, Fondsmanager, Analysten, Anlageberater als auch Privatanleger.
Campus - Das Studentenmagazin der WestLB, 01/2001
Die reine Kursentwicklung der Vergangenheit erlaubt ebenfalls Rückschlüsse auf die künftige Performance. Das zeigte der Mannheimer Wirtschaftsprofessor Martin Weber in einer Untersuchung des deutschen Aktienmarktes über mehrere Jahrzehnte. Weber wies nach, dass auf lange Sicht hohe Kursgewinne in der Vergangenheit ein schlechtes Omen für die künftige Performance sind: Die Aktien mit den höchsten Kursgewinnen in den vergangenen fünf Jahren entwickelte sich in den folgenden fünf Jahren meist schlechter als der Gesamtmarkt.
Handelsblatt, 22.11.2000
Wer konsequent die zehn besten Aktien der vergangenen sechs Monate kaufte und die schlechtesten Werte aussortierte, konnte damit 'sechs bis sieben Prozent mehr Rendite' erzielen als im Marktdurchschnitt, hat Martin Weber, Professor für Finanzwirtschaft in Mannheim, nachgewiesen.
Die Zeit, 42/2000
Der wissenschaftliche Ritterschlag für die Chartanalyse? Noch nicht, sagen Experten. Zunächst liegen die Gründe für Regelmäßigkeiten im Kursverlauf bis heute im Dunkeln. 'Wir wissen nicht genau, wie das funktioniert', sagt Martin Weber, Professor für Finanzwirtschaft an der Universität Mannheim, 'mit Sicherheit spielt aber die Psychologie der Investoren eine wichtige Rolle.' Wenn genügend Anleger aufgrund eines Verkaufssignals der Charts tatsächlich ihre Papiere abstoßen, tritt das vorhergesagte Ereignis ein: Die Kurse sinken. Eine andere Möglichkeit ist, dass Chartformationen das Risikoverhalten von Investoren abbilden: Wer mit einer Aktie bisher gute Erfahrungen gemacht hat, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit weiter in den Wert investieren - unabhängig von den Fundamentaldaten. 'Das ist wie beim Roulette', erläutert Weber, 'wenn man dreimal mit einer Strategie gewonnen hat, spielt man sie auch noch ein viertes Mal.' Auf diese Weise werden Trends zum Selbstläufer - und damit prognostizierbar. 'Ob man mit der Chartanalyse tatsächlich Geld verdienen kann, ist noch nicht erforscht', erklärt Weber. Bei Kaufentscheidungen sollte man sich deshalb nie allein auf Kursbewegungen verlassen.
Die Zeit, 41/2000
Mittlerweile hat die Forschung eine Vielzahl solcher Verhaltensauffälligkeiten zutage gefördert, die in Kursentwicklungen deutliche Spuren hinterlassen. Forscher am Mannheimer Institut für Investmentbanking unter der Leitung von Professor Martin Weber beschäftigen sich unter anderem mit der Frage, wie übergroße Renditeabstände zwischen festverzinslichen Papieren und Aktien zustande kommen oder warum Anleger einen zu großen Anteil ihres Kapitals in heimischen Werten investieren.
SZ, 01.09.2000
Vor allem bei der Aufnahme von Informationen spielt die Psyche den Anlegern häufig einen Streich. So haben Investoren nach Erkenntnissen von Forschern der Universität Mannheim große Probleme, das Risiko von Anlagemöglichkeiten korrekt einzuschätzen. Die gestörte Risikowahrnehmung wird dazu noch von Anlageberatern, aber auch privaten Freunden und Bekannten beeinflusst. Doch selbst Finanzanalysten begehen bei der Bewertung von Informationen systematisch Fehler. So werden neue Informationen in manchen Situationen unterbewertet, in anderen wird ihnen ein zu großes Gewicht beigemessen.
FINANZtest: Mit der Gruppe für Behavioral Finance wollen Sie das Verhalten der Anleger an den Finanzmärkten und Börsen mit Erkenntnissen der Verhaltenstheorie, der Psychologie und der Sozialforschung erklären. Klappt das?
Weber: Ja. Die Forschung hat bereits seit Jahren eine ganze Fülle typischer Verhaltensauffälligkeiten zutage gebracht, irrationale Handlungsweisen von professionellen Börsianern ebenso wie von privaten Anlegern.
FINANZtest: Was sollen Anleger bei der Vielzahl von Anzeichen beschränkter Rationalität tun?
Weber: Sie sollten zumindest versuchen, sich ganz persönlich und individuell über ihre eigenen unterbewussten Motive klar zu werden und diese subjektiven Verzerrungen dann zu korrigieren. Wem es gelingt, die irrationalen Entscheidungsmomente zu erkennen, der kann sie besser vermeiden und nachweislich erfolgreicher Investieren.
FINANZtest, 09/2000
Die Renditedifferenz zwischen Aktien und Anleihen ist so groß, daß sie mit der herkömmlichen ökonomischen Theorie alleine nicht erklärt werden kann, meinen die Wissenschaftler. Der Frage nach der Erklärung dieses Phänomens nehmen sich die Mannheimer Experten in ihrer Studie aus einer verhaltenswissenschaftlich fundierten Perspektive an. So zeigt sich etwa, daß die Verlustaversion der Anleger einen zentralen Baustein zur Erklärung des Renditevorteils der Aktien im Vergleich zu Anleihen darstellt. Anleger ärgern sich über Verluste mehr, als sie sich über betragsmäßig gleich hohe Gewinne freuen. Hinzu kommt, daß Investoren selbst bei langem Anlagehorizont häufig kurzfristig Bewertungen ihrer Portfolios vornehmen, wie es heißt. Kurzfristig werden sie jedoch bei einer Aktienanlage wegen deren hohen Schwankungsbreite des öfteren mit Verlusten konfrontiert. Dies läßt die Anlagealternative wegen der Verlustaversion weniger attraktiv erscheinen.
Frankfuter Allgemeine Zeitung, 12.08.2000
Martin Weber, Professor und Behavioral-Finance-Experte an der Universität Mannheim, hält denn auch den Overconfidence Bias und das daraus resultierende häufige Handeln für eines der Hauptprobleme von Anlegern.
DIE WOCHE, Geld & Börse, 02.06.2000
Das weit verbreitete Phänomen der Selbstüberschätzung wird in der Verhaltensforschung Overconfidence-Bias genannt. Weil selbstverständlich auch die Akteure an den Finanzmärkten solchen Wesenszügen erlegen sind, haben Finanzmarktforscher analysiert, welche Konsequenzen Verhaltensmuster wie der Overconfidence-Bias für das Anlegerverhalten und die Kapitalmärkte haben. Ihr Ergebnis: Das irrationale Verhalten schmälert die Rendite. Wem es aber gelingt, die irrationalen Entscheidungsmomente zu erkennen, kann sie vermeiden und erfolgreicher investieren. Wer geschickt agiert, kann die Fehler der anderen gezielt ausnutzen, indem er auf eine Gegenstrategie setzt, die einen überdurchschnittlichen Anlageerfolg verspricht. Eine solche Stategie kann denkbar einfach sein: Da Entscheider auf Grund des Overconfidence-Bias ihre eigene Meinung überschätzen, nehmen sie oft auch Informationen verzerrt wahr. Das zumindest vermutet die Studie "Overconfidence-Bias - schätzen Anleger ihre Kenntnisse falsch ein?", die Finanzmarktforscher an der Universität Mannheim veröffentlicht haben.
Financial Times Deutschland, 10.05.2000
Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Das gilt selbst an der Börse, haben Wissenschaftler der Uni Mannheim jetzt herausgefunden. Deutsche Anleger bevorzugen heimische Aktien, Papiere aus dem Ausland werden kaum gekauft. Das sei falsch, bemängeln die Forscher, nur ein internationaler Anlagemix bringe die besten Ergebnisse.
Stern Magazin, 17/2000
Sowohl private Anleger als auch institutionelle Investoren bevorzugen heimische Aktien: Sie unterliegen dem sogenannten Home Bias. Diese mangelhafte internationale Streuung erhöht das Risiko der Portefeuilles; entsprechend geringer fällt die Rendite aus. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Bleibe im Lande und rentiere Dich kläglich: Der Home Bias" der beiden Wissenschaftler Dirk Schiereck und Martin Weber an der Universität Mannheim.
Frankfuter Allgemeine Zeitung, 18.04.2000
Durch die Einführung des Euro sei die Aufgeschlossenheit für ein Engagement in ausländische Aktien zwar gewachsen, doch von 'einem Verschwinden des so genannten Home Bias kann keinesfalls die Rede sein', stellen Dirk Schiereck und Martin Weber von der Behavioral Finance Group der Universität Mannheim in einer jetzt veröffentlichten Studie fest.
Die Welt, 14.04.2000
So kommen Schiereck und Weber zu dem Ergebnis, dass die unterschiedliche Vertrautheit der Anleger mit heimischen und ausländischen Aktien den Home Bias am ehesten erklärt, denn der Investor glaubt, heimische Werte besser als ausländische zu kennen.
Financial Times Deutschland, 12.04.2000
Für seine Freunde ist Martin Weber hoffnungslos altmodisch. Und das nur, weil sich der Mannheimer Wirtschaftsprofessor beim Zocken an der Börse zurückhält. 'Man muss sich heute im Bekantenkreis dafür rechtfertigen, dass man nicht wie wild an der Börse spekuliert', sagt der Fachmann für Finanzmärkte. Zwar glaubt auch Weber an langfristig steigende Aktienkurse. Aber die derzeitige High-Tech-Euphorie geht ihm zu weit. "Die Leute sind einfach von der Idee begeistert, mit Nichtstun reich zu werden.' ... Wer erinnert sich noch an Commodore-Computer oder Visi-Calc-Software - damalige Stars, die längst Wirtschaftsgeschichte sind? Offenbar nur wenige. Das sei typisch, sagt Wirtschaftsprofessor Weber. Anleger litten unter einer verzerrten Wahrnehmung der Börsenwirklichkeit. 'Die Leute haben ein schlechtes Gedächtnis, und sie erinnern sich eher an ihre Gewinne als an ihre Verluste.'
Stern Magazin, 2000/15
'Menschen, die am Computer handeln, ändern ihr natürliches Verhalten', sagt Martin Weber, Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Mannheim. Denn plötzlich steht nicht mehr allein die Maximierung der Geldanlage im Vordergrund. Aktien über das Internet zu kaufen, habe sich inzwischen zu einem Hobby entwickelt, erläutert Finanzexperte Weber, dessen Steckenpferd die Psychologie von Invetsoren ('Behavioural Finance') ist.
Wirtschaftswoche, 09.03.2000
... Der Mannheimer Uni-Professor Martin Weber (48) befasst sich in einem Forschungs-Projekt jetzt mit der Frage: Wie verhalten sich die Menschen an der Börse? Erster Rat des Börsen-Professors: 'Aktien kaufen und dann das Depot viele Jahre nicht mehr ansehen!' Denn er hat festgestellt: 'Anleger handeln oft gegen die Vernunft.' ... Viele der neuen Aktionäre kaufen und verkaufen auf dem 'Börsen-Parkett', was das Zeug hält. Das ist aber schlecht: 'Hin und her macht die Taschen leer', mahnt Professor Weber. Er fand heraus: 'Verluste erschrecken die Anleger viel mehr als Erfolg sie freut.' Folge: 'Statt fallende Aktien zu verkaufen, wollen sich die Käufer ihren Mißerfolg nicht eingestehen, behalten die Verlustbringer.' Im Gegenzug werden aber Aktien sofort verkauft, die lediglich nur einen kleinen Gewinn verzeichnen. Weber: 'Wir nennen das risikofreudig beim Verlust und risikoscheu beim Gewinn sein.' Fazit: 'Die Risikobereitschaft sollte immer gleich sein, unabhängig von Gewinn oder Verlust.' Tipp: 'Am besten einsteigen, rund zwanzig Jahre liegen lassen, nicht auf Kursschwankungen reagieren. Eine gute Alterssicherung.'
BILD, 05.02.2000
Behavioral Finance nennt eine Reihe von Phänomenen, die das Bild vom idealen Händler ramponieren. Zum Beispiel den sogenannten Dispositionseffekt. 'Jeder Mensch ärgert sich über Niederlagen mehr, als er sich über Gelungenes freut", sagt Professor Martin Weber, der an der Mannheimer Universität eine Forschungsgruppe zum Thema leitet. An der Börse habe das zur Folge, dass Händler und Laien ausgerechnet an verlustbringenden Papieren hartnäckig festhalten. Ehe sich einer eingesteht, daß er falsch investiert habe, hoffe er lieber darauf, dass der Kurs der gefallenen Aktie wieder steigt.
Lufthansa Magazin, 1/2000
Aus Fehlern soll man bekanntlich lernen. Von den Fehlern der Analysten können Anleger sogar profitieren - wenn falsche Prognosen nicht zufällig entstehen, sondern dahinter ein System steckt, kann der Investor mit einer einfachen Strategie gute Renditen erzielen. Diesen Zusammenhang beweist eine Studie der Universität Mannheim. Gunter Löffler und Martin Weber haben etwa 5000 Analysten-Prognosen für den Gewinn laufender und folgender Geschäftsjahre untersucht. Löfflers Rat: Der Investor solle auf Aktien setzen, für die nach oben revidierte Prognosen vorliegen. Auf eine Sicht von sechs Monaten könne so eine um bis zu 4,45 Prozentpunkte höhere Performance erreicht werden als bei Aktien, für die eine negative Revision vorliegt. Löffler verweist aber auch auf das Risikopotenzial dieser Strategie: In 25 Prozent der Fälle hätte der Anleger mit dieser Vorgehensweise Verluste gemacht.
Handelsblatt, 10./11. Dezember 1999
Aktien, die sich in den letzten sechs Monaten besser entwickelt haben als der Index, schneiden im folgenden Jahr erfolgreicher ab als Papiere, die hinter dem Index zurückgeblieben sind - so eine Studie der Uni Mannheim. Deutlich besser als der DAX waren im vergangenen halben Jahr BMW, Commerzbank, Deutsche und Dresdner Bank, Karstadt, Mannesmann, Müncher Rück, Preussag, SAP, Siemens und Telekom.
Stern Magazin, 45/1999
Aktien mit Kursgewinnen (Gewinneraktien) sollen mittelfristig im Portfolio bleiben und sogar noch zugekauft werden. Denn Gewinner bleiben mittelfristig Gewinner. Und von Aktien mit Kursverlusten (Verliereraktien) sollte der Investor sich trennen, weil diese auch künftig eher schlechter rentieren. Mit dieser Portfolio-Regel könnten deutlich höherer Renditen erzielt werden, meinen die Mannheimer Wissenschaftler Heiko Zuchel und Martin Weber vom Lehrstuhl für Bankbetriebslehre in ihrer Studie mit dem Titel "Momentum-Investment - Erträge aus dem Kauf von Gewinnern und dem Verkauf von Verlierern". Der Erfolg der Regel sei bei umfangreichen empirischen Studien belegt worden, heißt es.
Frankfuter Allgemeine Zeitung, 05.11.1999
Der Erfolg der Momentum-Strategie könne gesteigert werden, wenn die Portfolioregel verfeinert würde. Das schreiben die Mannheimer Forscher Heiko Zuchel und Martin Weber in ihrer jetzt veröffentlichten Schrift "Momentum-Investment - Erträge aus dem Kauf von Gewinnern und dem Verkauf von Verlierern". Man müsse die Jahreszeit, die Entwicklung des Gesamtmarktes, die Größe des Unternehmens sowie die Branche mit berücksichtigen.
Handelsblatt, 28.10.1999
Martin Weber, Professor an der Universität Mannheim, ... nannte auf einer Konferenz der Deutschen Bank in Frankfurt mehrere Beispiele dafür, dass die herkömmliche Theorie die Praxis an den Finanzmärkten unzureichend erklärt. Zum Beispiel sei es auffällig, dass Anleger und Analysten oft Vorbildern folgten, dem Herdentrieb verfielen und somit trendverstärkend wirkten. ... Weber und andere Forscher und zunehmend auch Praktiker, wie der Organisator der Konferenz, der Analyst Joachim Goldberg, wollen verstehen, warum das Marktgeschehen so ist wie es ist. Dazu bedienen sie sich der Psychologie und der Sozialforschung, um so genannten Heuristiken auf die Spur zu kommen.
Frankfuter Allgemeine Zeitung, 01.10.1999
Dr. Dirk Schiereck (36), Börsenfachmann und Finanzexperte von der Uni Mannheim beschäftigt sich mit diesem Phänomen: "... Generell ist zu beobachten, daß Anleger ihr Wissen in Fragen der Aktienanlage häufig stark überschätzen. Dies hat schwerwiegende Folgen. Zum einen wird das Risiko der Anlage in Aktien, bei denen man glaubt, sich auszukennen, deutlich unterschätzt; zum anderen trägt der Effekt dazu bei, dass ein zu großer Teil des Vermögens in Papiere investiert wird, für die man sich kompetent fühlt. ... So ist häufig zu beobachten, daß ein zu geringer Anteil in ausländische Papiere angelegt wird."
Thüringer Allgemeine, 14.09.1999
Anleger verspürten einen inneren Widerwillen, sich von Papieren zu trennen, wenn sich noch nicht einmal mehr der historische Einstandskurs hereinholen ließe. Gleichzeitig seien Anleger schnell bereit, sich von Aktien zu trennen, wenn diese sich vorteilhaft entwickelt hätten, da Investoren ihre Gewinne nicht wieder verlieren wollten, erläutern die Wissenschaftler weiter. Selbst Kompetenz und Routine in Finanzmarktfragen immunisieren nicht gegen den Dispositionseffekt, hätten weiterführende Untersuchungen ergeben.
Frankfuter Allgemeine Zeitung, 26.08.1999
SPIEGEL: Sie sprechen von einem merkwürdigen "Charme der Verlierer". Was meinen Sie damit? Weber: Die Aktionäre verhalten sich eher risikofreudig, wenn Verluste drohen, werden aber ganz plötzlich risikoscheu, wenn sie eigentlich Gewinne laufen lassen könnten. Diese Asymmetrie ist erstaunlich.
Der Spiegel, 34/1999
In der Tendenz werden "Gewinner" also zu früh verkauft und "Verlierer" zu lange gehalten, was die Rendite des ganzen Portfolios empfindlich schmälert. Wer sich klare Limiten für die maximal ertragbaren Verluste setzt, dürfte sich schneller für ein "Ende mit Schrecken" entscheiden und so dem "Schrecken ohne Ende" ausweichen. Als Hilfsmittel bieten sich dabei "Stop-loss"-Aufträge an.
Neue Zürcher Zeitung, 23.08.1999
Anleger neigen dazu, Aktien, die eine schwache Performance aufweisen, viel zu lange im Depot zu halten. Zu diesem Schluss kommen zwei Wissenschaftler von der Universität Mannheim: Den empirischen Untersuchungen von Frank Vossmann und Martin Weber zufolge liegen rund 60 Prozent der Aktien, die Anleger verkaufen, in der Gewinnzone, und nur 40 Prozent notieren im Verlustbereich. Anleger sollten mit den Verliererpositionen in ihrem Portfolio streng ins Gericht gehen, fordern Vossmann und Weber.
Handelsblatt, 20.08.1999
Die meisten Investoren sind ihren Verlust-Aktien zu lange treu. Gewinner realisieren sie dagegen oft zu früh. Experimente an der Uni Mannheim bestätigen das Ergebnis der US-Kollegen auch für Deutschland. Martin Weber kam dabei zu dem Schluss, dass "das Verlierer-Halten offensichtlich einen unwiderstehlichen Charme ausübt".
Euro am Sonntag, 15.08.1999
Behavioral Finance Analysten der Universität Mannheim haben nun untersucht, welche Konsequenzen der Overconfidence Bias für die Finanzmärkte hat, wie er das Verhalten der Marktteilnehmer beeinflußt und welche Handelsstrategien sich für Anleger aus den Erkenntnissen ableiten lassen.
Handelsblatt, 30.07.1999
Über "Splittingeffekte" schreiben Thomas Langer und Martin Weber von der Universität Mannheim in ihrer Studie "Eins plus eins ist mehr als zwei - Die Bedeutung von Splittingeffekten für die Finanzmärkte". Alleine durch die Aufspaltung einer Option in mehrere Kategorien erscheine eine Sache wichtiger, wahrscheinlicher oder wertvoller, sagt Weber. Dabei könne man nicht nur Anlageoptionen, sondern alles mögliche aufspalten, betont er. Splittingeffekte auf Portfolio-Entscheidungen haben eine nicht zu unterschätzende ökonomische Relevanz.
Handelsblatt, 08.07.1999
In einer aktuellen Studie hat die Behavioral Finance Group der Universität Mannheim anhand von 240 Testpersonen untersucht, von welchen Kriterien die subjektive Risikowahrnehmung von Anlegern abhängt. Dabei spielen offensichtlich die Lebenssituation, kulturelle Aspekte und insbesondere die Art der Beratung eine entscheidende Rolle.
Format, 23/1999
Die Risiken von Kapitalanlagen werden von Anlegern in der Regel deutlich unterschätzt. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Behavioral Finance Group an der Universität Mannheim. Das Anlageverhalten ist insgesamt offenbar sehr irrational geprägt, faßt Niklas Siebenmorgen die Ergebnisse des Experiments zusammen. Zugleich stellten die Forscher fest, daß Anlageberater im Gespräch mit den Kunden in einem Dilemma stecken. Es bedarf wirklich intensiver Bemühungen der Berater, damit Anleger das Risiko tatsächlich realitätsnah wahrnehmen.
Die Welt, 02.06.1999
Das Risiko einer Anlage hängt nicht nur von objektiven Kriterien ab, sondern auch von der "subjektiven Risikowahrnehmung" der Kunden. Das schreiben Wissenschaftler der Universität Mannheim. Aufgabe der Anlageberater in der Finanzdienstleistungsbranche sei es sicherzustellen, daß Kunden das Risiko eines Investments möglichst realistisch wahrnehmen, betonen die Autoren der Studie, Niklas Siebenmorgen und Martin Weber. Um die subjektive Risikowahrnehmung zu erforschen haben die Wissenschaftler in einer internationalen empirischen Studie 240 Testpersonen befragt.
Handelsblatt, 01.06.1999
Beim Kauf von einzelnen Aktien neigen Kleinanleger dazu, die entsprechenden Kursrisiken zu unterschätzen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Behavioral Finance Group an der Universität Mannheim, (...). Ein weiteres Ergebnis der Untersuchung lautet, daß Anlageberater allein durch die Darstellung des Risikos das Urteil ihrer Kunden stark beeinflussen.
Süddeutsche Zeitung, 20.05.1999
Analysten sind ebensowenig wie Nichtexperten davor gefeit, systematische Fehler zu begehen. Diese Ansicht vertreten Gunter Löffler und Professor Martin Weber (Universität Mannheim), die sich mit den Fehlreaktionen von Finanzanalysten beschäftigt haben. In ihrem Bericht werden Verhaltensmuster bei der Abgabe von Prognosen und Reaktionen darauf sowie Auswirkungen für die Praxis bis hin zu konkreten Empfehlungen für den Anleger aufgezeigt.
Frankfuter Allgemeine Zeitung, 12.04.1999
Bei der Prognose von Unternehmensgewinnen schleichen sich systematische Fehler ein, weil Finanzanalysten neue Informationen nicht adäquat verarbeiten. Wer diese Fehler durchschaut und entsprechende Handelsstrategien entwickelt, kann überdurchschnittliche Renditen erzielen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Über- und Unterreaktionen von Finanzanalysten" des Lehrstuhls für Bankbetriebslehre der Universität Mannheim, die mehr als 5000 Gewinnprognosen systematisch auswertet.
Handelsblatt, 23.03.1999
An der Börse regiert nicht nur das Geld, sondern auch das Gefühl. Der Einfluß der Psychologie wird daher vermehrt untersucht. Selbstüberschätzung ist eine typische Anlegerfalle. Eine Gruppe der Universität Mannheim veröffentlicht Befunde aus der wissenschaftlichen Forschung zu diesen Besonderheiten in zusammengefaßter Form.
Tagesanzeiger Zürich, 12.03.1999
In ihren Studien haben die Wissenschaftler Dirk Schiereck und Martin Weber vom Mannheimer Lehrstuhl für Bankbetriebslehre herausgefunden, daß Momentumstrategien, die Aktien auf der Basis der letzten sechs Monate selektieren und anschließend über zwölf Monate halten, besonders erfolgreich sind. Das Phänomen versuchen die Forscher verhaltenswissenschaftlich zu erklären.
Handelsblatt, 25.02.1999
Wie der Overconfidence Bias das Verhalten der Akteure an den Finanzmärkten beeinflusst und welche Handelsstrategien sich für den Anleger aus diesen Erkenntnissen ableiten lassen, haben Wissenschaftler der Universität Mannheim untersucht. Möglicherweise kann der Overconfidence Bias dazu beitragen, die heftigen Kursschwankungen zu erklären, die auftreten können, wenn Unternehmen neue Nachrichten veröffentlichen, schreiben Andreas Laschke und Prof. Martin Weber vom Lehrstuhl für Bankbetriebslehre.
Handelsblatt, 04.02.1999
Finanzwirtschaftler Dirk Schiereck von der Universität Manheim sieht die hohe Schwankungsbreite der Kurse eindeutig als ein Phänomen der Überreaktion. Im allgemeinen reagierten Anleger auf neue Informationen übermäßig stark.
Handelsblatt, 20.12.1997
'Aktionäre sind beschränkt rational' sagt Michael Kilka. Der Doktorand hat zusammen mit Professor Martin Weber, Inhaber des Lehrstuhls für Bankbetriebslehre an der Universität Mannheim, in einer Studie die Einstellung der Deutschen zu ausländischen Wertpapieren untersucht.
Spiegel, 50/1997
Was der Anleger nicht kennt, das kauft er nicht. Michael Kilka und Martin Weber, Autoren der Studie "Heimatfaktor bei internationalen Renditeerwartungen", die an der Universität Mannheim erstellt wurde, begründen das Anlegerverhalten mit der unterschiedlichen Vertrautheit mit den Titeln.
Finanzen, 12/1997
Dem Privatanleger raten die Wissenschaftler vom Lehrstuhl für Bankbetriebslehre der Universität Mannheim zu einer bewussten Korrektur subjektiver Verzerrungen, d.h. auch internationale Aktien zu kaufen, selbst wenn er sich unsicher fühlt.
Handelsblatt, 06.11.1997
Experiments carried out by Martin Weber, professor of Banking and Finance at Mannheim University, offer compelling proof that investors have a psychological problem in selling stocks, particularly when they are sitting in a loss.
International Herald Tribune, 18.02.1995
