Stimmen zu den Bänden
Professor Weber im Gespräch mit "Die Welt" zum Thema Ruhe und Geduld bei der Geldanlage: "Denn den Markt auf Dauer zu schlagen, indem man hektisch verkauft und wieder zurückkauft, sei sowieso unmöglich, so das Credo des "Börsenpsychologen"."
Die Welt, 20.11.2011
Prof. Weber im Streitgespräch mit Jens Ehrhardt über die Anlageerfolge des aktiven Fondsmanagements: "Wir verfügen über weltweite Aktiendaten, bis zurück ins Jahr 1920. Wir können alle Strategien in den Computer füttern - und feststellen, dass auf Dauer nichts herauskommt".
Die Zeit, 16.06.2011
Das manager magazin berichtet über Anlagekonzepte die ihren Weg aus der Wissenschaft in die Praxis gefunden haben und dort erfolgreich agieren. Die Erkenntnisse der Behavioral Finance, die von Professor Weber mit ARERO umgesetzt wurden, werden hier thematisiert.
manager magazin, 30.12.2010
Die Behavioral Finance Group der Universität Mannheim hat nun alle verfügbaren wissenschaftlichen Studien zum Thema Market Timing ausgewertet und in einem Literaturüberblick mit dem Titel "Market Timing - Kaufst Du heut' nicht, kaufst Du morgen" zusammengefasst. Die Ergebnisse sind ernüchternd.
Handelsblatt, Studien belegen: Prognosen taugen nur wenig, 11.02.2010
Der Frage sind Forscher der Universität Mannheim in einer aktuellen Studie nachgegangen. Das Ergebnis wird Analysten, Aktienstrategen und sonstigen Auguren missfallen. Denn angeblich kommt es überhaupt nicht darauf an, ob man ein Wertpapier heute der morgen kauft und auch nicht, wann man es wieder verkauft.
Handelsblatt, Alles Glückssache - oder warum Anleger immer falsch liegen, 04.02.2010
Anleger, die sich die Frage stellen, ob sie heute Aktien oder andere Wertpapiere kaufen oder besser noch warten sollen, kann das Forscherteam um den Mannheimer Betriebswirtschaftsprofessor Martin Weber beruhigen. Die Frage sei überflüssig. Niemand müsse sich über die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt des Wertpapierkaufs oder dem Wechsel von einer in eine andere Anlageform den Kopf zerbrechen.
Mannheimer Morgen, Aktienkauf bleibt Glückssache, 23.01.2010
Die Entwicklung der Börsenkurse kann niemand vorsehen. Viele Börsianer glauben trotzdem, durch geschicktes Kaufen und Verkaufen könnten sie eine Überrendite erzielen. Sie irren. Psychologische Faktoren durchkreuzen immer wieder das rationale Verhalten der Anleger.
Handelsblatt, Keiner schlägt den Markt, 26.12.2009
Börse kann so einfach sein: Im richtigen Moment billig kaufen, und dann wieder teuer verkaufen. Doch kann Market-Timing aus wissenschaftlicher Sicht überhaupt funktionieren? Ein Gespräch mit Professor Martin Weber von der Universität Mannheim.
Lyxor ETF Magazin, Geldanlage leicht gemacht, 12/2009
Ethisches Verhalten kann man sogar von einem Anlageberater erwarten, meint Finanzexperte Martin Weber. Aber auch Anleger müssen an sich arbeiten. Sie sollten lernen, was ein Indexfonds ist - und dass man niemals glauben sollte, besser würfeln zu können als andere
Die Welt am Sonntag, 09.08.2009
In seinem "Kodex" zeigt er [...] auf, woran sich ein guter Berater erkennen lässt, welche Fragen er stellen muss, welche Daten er erheben sollte und wie er manipulieren kann.
Rheinpfalz, 17.06.2009
"Unverblümt kritisiert er (Martin Weber) die Marketingtricks der Finanzindustrie - und versucht die Anleger zu missionieren. Börsenprognosen hält er für Scharlatanerie"
Süddeutsche Zeitung, 08.06.2009
Unter dem Titel "Gute Sitten und optimale Entscheidungen" etwa hat der Mannheimer Professor für Finanzwirtschaft, Martin Weber, einen "Kodex zur Anlageberatung" entwickelt - auf wissenschaftlicher Basis, doch mit klaren Forderungen und Checklisten. "Der Kodex soll verhindern, dass für schlechte Beratung bezahlt wird und dass Produkte verkauft werden, die der Bank mehr als dem Anleger dienen", sagt Weber.
Der Tagesspiegel, 04.06.2009
Martin Weber, Professor für Banklehre der Uni Mannheim, erklärt den Hang zu den Extremen in der Geldanlage mit der Börsenpsychologie: "Anleger plagen irrationale Verlustängste, wenn es um die klassische Aktienanlage geht. Sie überschätzen aber auch, wie wir in Studien herausgefunden haben, intuitiv die Chancen eines Garantiefonds oder Garantiezertifikats." Berücksichtigt man Steuern und Inflation, blieb Anlegern oft nur eine schwarze Null.
Handelsblatt, Nr. 011, S. 25, 16.01.2007
Eine aktuelle Studie der Universität Mannheim zeigt: Die Beimischung von Nebenwerten in Large-Cap-Portfolios reduziert das Risiko.
portfolio international , 01.04.2005
Dass es sich bei langfristigen Investments lohnen dürfte, nicht der Massenmeinung zu folgen, belegen auch wissenschaftliche Untersuchungen. Professor Dr. Martin Weber und Diplom-Volkswirt Markus Glaser gehören zur Behavioral Finance Group an der Universität Mannheim und haben an Studien zur Momentum- und Value-Betrachtung mitgearbeitet.
portfolio international , 01.09.2003
Das weit verbreitete Phänomen der Selbstüberschätzung wird in der Verhaltensforschung Overconfidence-Bias genannt. Weil selbstverständlich auch die Akteure an den Finanzmärkten solchen Wesenszügen erlegen sind, haben Finanzmarktforscher analysiert, welche Konsequenzen Verhaltensmuster wie der Overconfidence-Bias für das Anlegerverhalten und die Kapitalmärkte haben. Ihr Ergebnis: Das irrationale Verhalten schmälert die Rendite. Wem es aber gelingt, die irrationalen Entscheidungsmomente zu erkennen, kann sie vermeiden und erfolgreicher investieren. Wer geschickt agiert, kann die Fehler der anderen gezielt ausnutzen, indem er auf eine Gegenstrategie setzt, die einen überdurchschnittlichen Anlageerfolg verspricht. Eine solche Stategie kann denkbar einfach sein: Da Entscheider auf Grund des Overconfidence-Bias ihre eigene Meinung überschätzen, nehmen sie oft auch Informationen verzerrt wahr. Das zumindest vermutet die Studie "Overconfidence-Bias - schätzen Anleger ihre Kenntnisse falsch ein?", die Finanzmarktforscher an der Universität Mannheim veröffentlicht haben.
Financial Times Deutschland, 10.05.2000
Sowohl private Anleger als auch institutionelle Investoren bevorzugen heimische Aktien: Sie unterliegen dem sogenannten Home Bias. Diese mangelhafte internationale Streuung erhöht das Risiko der Portefeuilles; entsprechend geringer fällt die Rendite aus. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Bleibe im Lande und rentiere Dich kläglich: Der Home Bias" der beiden Wissenschaftler Dirk Schiereck und Martin Weber an der Universität Mannheim.
Frankfuter Allgemeine Zeitung, 18.04.2000
Durch die Einführung des Euro sei die Aufgeschlossenheit für ein Engagement in ausländische Aktien zwar gewachsen, doch von 'einem Verschwinden des so genannten Home Bias kann keinesfalls die Rede sein', stellen Dirk Schiereck und Martin Weber von der Behavioral Finance Group der Universität Mannheim in einer jetzt veröffentlichten Studie fest.
Die Welt, 14.04.2000
Aktien mit Kursgewinnen (Gewinneraktien) sollen mittelfristig im Portfolio bleiben und sogar noch zugekauft werden. Denn Gewinner bleiben mittelfristig Gewinner. Und von Aktien mit Kursverlusten (Verliereraktien) sollte der Investor sich trennen, weil diese auch künftig eher schlechter rentieren. Mit dieser Portfolio-Regel könnten deutlich höherer Renditen erzielt werden, meinen die Mannheimer Wissenschaftler Heiko Zuchel und Martin Weber vom Lehrstuhl für Bankbetriebslehre in ihrer Studie mit dem Titel "Momentum-Investment - Erträge aus dem Kauf von Gewinnern und dem Verkauf von Verlierern". Der Erfolg der Regel sei bei umfangreichen empirischen Studien belegt worden, heißt es.
Frankfuter Allgemeine Zeitung, 05.11.1999
Der Erfolg der Momentum-Strategie könne gesteigert werden, wenn die Portfolioregel verfeinert würde. Das schreiben die Mannheimer Forscher Heiko Zuchel und Martin Weber in ihrer jetzt veröffentlichten Schrift "Momentum-Investment - Erträge aus dem Kauf von Gewinnern und dem Verkauf von Verlierern". Man müsse die Jahreszeit, die Entwicklung des Gesamtmarktes, die Größe des Unternehmens sowie die Branche mit berücksichtigen.
Handelsblatt, 28.10.1999
An der Börse regiert nicht nur das Geld, sondern auch das Gefühl. Der Einfluß der Psychologie wird daher vermehrt untersucht. Selbstüberschätzung ist eine typische Anlegerfalle. Eine Gruppe der Universität Mannheim veröffentlicht Befunde aus der wissenschaftlichen Forschung zu diesen Besonderheiten in zusammengefaßter Form.
Tagesanzeiger Zürich, 12.03.1999
In ihren Studien haben die Wissenschaftler Dirk Schiereck und Martin Weber vom Mannheimer Lehrstuhl für Bankbetriebslehre herausgefunden, daß Momentumstrategien, die Aktien auf der Basis der letzten sechs Monate selektieren und anschließend über zwölf Monate halten, besonders erfolgreich sind. Das Phänomen versuchen die Forscher verhaltenswissenschaftlich zu erklären.
Handelsblatt, 25.02.1999
